02.10.2014

Vegan zu kochen ist ganz leicht - ein Beispiel

Das Ganze hier könnte auch leicht unter dem Namen Einen veganen Kochblog zu betreiben wäre ganz leicht oder Ohne Kühlschrank macht kochen nur halb so viel Spaß heissen. Aber tut es halt nihct. Trotzdem ist mein Kühlschrank seit über einer Woche ausser Betrieb (ein Neuer sollte kommen, es ist nur unklar wann) und deshalb lebe ich essenstechnisch momentan von mehrheitlich ungekühlten Produkten - und das nervt. Aber was will ich machen?

Hatte heute das erste Mal wieder Lust, etwas richtiges zu kochen. Die letzten paar Tage habe ich mich immer von Pasta, CousCous mit einfachen Saucen ohne große Zulage (ausnahme gestern Mittag) zu mir genommen.

Plötzlich wunderte es mich, wie viel Aufwand es wohl sein würde, das Geköche zu dokumentieren. Herausgestellt hat sich, dass es nur wenig Aufwand bedingt, um ein Menu zu dokumentieren. Ein (veganer) Kochblog wäre grundsätzlich mit relativ wenig Aufwand zu betreiben. Man müsste es halt einfach machen.

Das Menu

Auf Vorspeise und Nachtisch wird verzichtet. Alleine zu essen ist zwischendurch ganz okay, aber übertreiben muss man auch nicht.

Auf dem Speiseplan stand Ein Kokosnusscurry mit Reis und Tofu

Benötigte Zutaten:

  • Reis
  • Tofu
  • Kokosnussmilch
  • Soyasauce
  • Zwiebeln
  • Sesam
  • Curry
  • diverse Gewürze

(bezüglich würzen und den Zutaten ist es so eine Sache. Grundsätzlich kann alles durch andere Produkte ersetzt werden. Ebenfalls denkbar wäre ein CousCous-Curry mit Gemüse. Ist ja komplett egal. Einfach die Dinge nehmen, die man mag. Egal ob scharf, mild oder was weiss ich)

Das kochen dauert ziemlich genau so lange, wie der Reis zum weich werden hat. Wohl gegen die 20 Minuten.

Als erstes gleich den Reis in eine Pfanne schmeissen (am einfachsten in ein Trinkglas füllen) und knapp die doppelte Portion Wasser (deshalb das Trinkglas) dem Reis hinzugeben. Ein wenig Salz dazu und aufkochen. Sobald das Wasser kocht runterstellen und dann ab und zu umrühren, damit das ganze nicht anbrennt.

Den Reis abmessen

Nun kann man sich um den Tofu und die Sauce kümmern.

Dafür den Tofu in Stücke schneiden und zusammen mit Soyasauce, (zermörsertem) Sesem, einem Bindemittel (ich hab Kichererbsenmehl verwendet. Paidol oder Maizena oder auch normals Mehl haben aber in etwa die gleiche Wirkung) und Gewürzen in einem Teller mischen. Das Ziel ist, für den Tofu eine Marinade herzustellen.

Tofu marinieren

Anschliessend Zwiebeln klein schneiden und dann eine Bratpfanne mit ein wenig Olivenöl darin erwärmen, bis das Olivenöl heiss ist. Und dann Tofu und Zwiebel anbraten. Je nach dem den Tofu oder die Zwiebeln zuerst rein. Ich mag den Tofu stärker angebraten, also kam der Tofu zuerst rein.)

Tofu und Zwiebeln anbraten

Sobald beides gut angebratet ist, die Kokosnussmilch hinzugeben und alles zusammen würzen, bis die Sauce gut schmeckt. Ich habe rote Currypaste, Kurkuma, Pfeffer, Salz, Soyasauce und etwas Zitronensaft hinzugegeben.

Dann ist warten angesagt. Die Sauce mit den Zwiebeln und dem Tofu leicht köcheln lassen und wenn der Reis alles Wasser aufgesogen hat und er noch nicht weich genug ist, dann einfach noch etwas Wasser dazu geben.

Auf den Reis warten

Sobald der Reis dann weich genug ist, kann serviert werden. Et voila - guten Apetit!

Fertig gekocht

(Wer alleine ist, gibt auch nicht viel auf schönes Anrichten...)

Mehr Bilder zu meinem Geköche gibt es unter mediagoblin.aurka.com

Vielleicht blogge ich in Zukunft des öfteren über das Zubereiten von Mahlzeiten...