01.08.2014

Tag 14: Dünen

Wir haben 'Big Daddy' bezwungen. Dabei handelt es sich weder um das 1337-Auto aus Age of Empire 1 (in Age of Empire 2 hiess der Cheat dann 'How to turn this on?' oder so) und auch nicht um eine Pizza oder ähnlichem. Gemeint ist einfach die größte Düne im Sossusvlei, welche bestiegen werden darf.

Ab in die Dünen

Nach dem Frühstück um 6 Uhr ging es mit dem Safariauto in Richtung Sossusvlei (der Namensgeber. Hier endet sämtlicher Wasserfluss vom Land in Richtung Meer in den Dünen)/Dünen (viel Sand)/Dead Vlei (uralte, tote Bäume). Wir entschieden uns ohne viele Umwege, die größte 'verfügbare' Düne in Angriff zu nehmen. Die Richtzeit bis zum Spitz beläuft sich auf etwas mehr als einer Stunde und das Ding sieht vom Parkplatz aus ziemlich okay aus. Nach dem Wandern endlich eine etwas größere Herausforderung für den Körper.

Die Aussicht beim aufsteigen

Los ging es auf dem mal weichen, mal harten Sand. Nach gut 30 Minuten die erste Knacknuss. Bis jetzt konnten wir immer dem Kamm der Düne folgen. Nun galt es einen neuen Kamm zu erreichen. Also senkrecht den Sand hinauf. Schweissausbruch, schnelle Atmung, aber gut oben angekommen. Die Aussicht belohnt bereits jetzt. Big Daddy ist direkt neben dem Dead Vlei gelegen. Man wandert gleich nebenan und alleine deshalb ist die Vorfreude, auf die beinahe verboten guten Fotosujets riesig. Aber zuerst auf den Aufstieg fokussieren. Nach der ersten Prüfung folgt gleich die Nächste. Der Aufstieg bis ganz zuoberst im mit das steilste Stück, wir aber auch gemeistert. Oben angekommen. Die Aussicht ist genial und auf den Abstieg freue ich mich auch schon lange. Innerhalb einer knappen Stunde haben wir es auf die Spitze geschaft. Unten sind wir in unter fünf Minuten. Es geht Barfuss in vollem Tempo gerade herunter. Ein weiteres Highlight dieser Namibia-Reise.

unten angekommen

Unter angekommen landen wir auf einem harten steinigen Boden. Genauer gesagt auf dem Boden des Dead Vleis. Bis zu den toten Bäumen müssen wir jedoch noch einige Minuten wandern. Dann hört man aus meiner Richtung nur noch das Klicken meinen D3. Anschliessend machen wir uns ziemlich direkt auf den Weg zurück in die Lodge.

Das Dead Vlei

Nun ist enspannen angesagt. Lesen, schlafen, duschen, sich auf den Nachmittag vorbereiten. Um 15 Uhr startet dann das Nachmittagsprogramm. Es geht hinunter in eine kleine Schlucht. Nicht wirklich spektakulär, aber doch spannend. Es handelt sich dabei um eine alte Wasserstelle, welche nur vom Menschen vorwendet wurde, weil die Tiere nicht runter kamen/wollen. Den Sonnenuntergang geniessen wir dann wieder auf dem Kulala Gelände.

Der Canyon

Kurz darauf ist es Zeit für das Abendessen. Zum Dessert tanz und singt ein großer Teil der Belegschaft im 'Dinner-Room'. Wie freiwillig und/oder wie fest geplant die Aktion ist, bleibt unklar. Todsicher für ein paar Facepalms gut sind einige (weisse) Gäste. Bereits beim zweiten 'Clap' ist dieser zwar hörbar, aber so was von neben der Rhytmus. Also nichts neues hier.

Im Canyon

Morgen ist dann unser letzter ganzer Tag in Namibia. Eine ziemlich lange Reise mit dem Auto nach Windhoek zurück steht auf dem Plan. Na dann.

Fotos geschossen: 180

Sämtliche Bilder der Namibiareise sind unter mediagoblin.aurka.com zu finden.

Die weiteren Tagesberichte gibt es unter dem Tag Namibia.