29.07.2014

Tag 11: Wüste im Doppelpack

Aufgewacht. Es windet und ist kalt. Kurz orientiert. Oh, ich liege auf einer kleinen, relativ flachen Ebene auf einem Felsen, mitten in der Wüste. Irgendwo müsste mein Pullover liegen. Diesen schnell anziehen, ebenso die Trainerhose und ab zurück unter die Decke. Kurz in Richtung Sternenhimmel schauen - so gut das halt geht, wenn man nur kurz in der Nacht aufwacht, weil irgendwas stört und weiterschlafen.

Irgendwann, genauer gesagt in der Gegend von 6 Uhr wird es dann so langsam hell. Aufstehen ist angesagt. Kamera schnappen und die Umwelt, welche gestern Abend noch nicht so genau unter die Lupe genommen wurde, erkunden. Es entstehen zwar nur äusserst wenige Fotos, dafür ist die Verwendbarkeitsrate ziemlich hoch.

Etwas grün

Es ist einfach genial schön hier. Stille. Man ist ganz mit sich alleine. Ich klettere von Hügel zu Hügel. Versuche auf einige Felsen (oftmals ziemlich kalthaltig und deshalb bröckelig) zu steigen und geniesse die Abgeschiedenheit. Diese währt aber leider nur kurz. Nach einem kurzen Frühstück geht es mit dem Auto wieder in Richtung Zivilisation. Genauer gesagt Swakopmund. Auf der Fahrt zurück, wie bereits auf der Hinfahrt, werden wir wie am Fliessband mit Informationen überschüttet. Äusserst spannend, aber das muss auch irgendwann mal aufgenommen werden.

Felsformation

Dann sind wir leider bereits wieder aus der Wüste draussen. Wir beziehen im Hotel, welches wir in Swakopmund bereits kennen, wieder das Nachtlager, gehen kurz was futtern und warten dann auf den Start des Nachmittagsprogramms. Angesagt sind zwei Stunden Quad fahren in den Sanddünen. Hört sich jetzt nicht wirklich spannend an, aber schauen wir mal...

Das Quad fahren war dann irgendwie besser als erwartet, aber auch nicht wirklich spannend. Immer dem Squad-Guide nach (am besten in einer Einerreihe) ging es quer durch die Dünen. Die Landschaft top. Das Squad für mich etwas zu langsam. Entweder hätte ich mehr Action, oder mehr Zeit für die Landschaft benötigt. Schlussendlich ist es ein Zwischending. Auf keine andere Art und Weise hätten wir so viel von den Sanddünen sehen können. Aber dadurch sahen wir diese nur äusserst kurz und mussten uns grundsätzlich auf die Strecke konzentrieren. Jedenfalls sind wir nach den zwei Stunden mit Sand paniert. Nach dem Entsanden geht es dann zum Abendessen. Tag 11 abgeschlossen.

Morgen geht es dann weiter in Richtung Süden.

Fotos geschossen: 36

Sämtliche Bilder der Namibiareise sind unter mediagoblin.aurka.com zu finden.

Die weiteren Tagesberichte gibt es unter dem Tag Namibia.