28.07.2014

Tag 10: Ab aufs Meer und in die Wüste

Kontrastprogramm. Gleich nach dem Frühstück, wie beinahe bereits gewohnt um 7 Uhr ging es in die Richtung Walvis Bay - seines Zeichens der größte und wichtigste Hafen von Namibia. Dort ging es auf einen Katamaran und mit diesem hinaus auf das Meer. Der Beginn war mir ein bisschen zu sehr Tourikacke. Ein Seehund sprang auf das Schiff und lies sich dort für ein bisschen Fisch vorführen. Das gleiche Spiel dann anschliessend mit drei Pelikanen. Prostitution für Essen. Klick Klick Klick Klick. Ich hab mein Teleobjektiv gar nicht abgenommen, die ganze Aktion war mir zu doof. Da konzentrierte ich mich lieber auf das Meer. Dort waren bereits einige Delfine auszumachen. Leider nicht extrem fotogen, da selten mehr als eine Flosse zu sehen war. Und dann musst du auch noch wissen, wo die dann hochkommt. Viel einfacher: Albatrosse, Pelikane und Robben ablichten.

Ein Pelikan

Eine richtungsangebende Boje

Vom Hafen ging es bis hin zu 'Pelican Bay'. Dort gibt es weitere Delfine und manchmal Wale. Beide versteckten sich jedoch (falls vorhanden) äusserst effektiv. Ohne etwas zu sehen, aber mit gemütlichem geschaukel ging es weiter in Richtung Robbenbank. Dort tollten sich mehrere duzend Robben im Meer oder auf dem Sandstrand.

Die Robbenbank

Vorbei an diversen Schiffen, Docks und stetig begleitend von (auf Futtern hoffende) Albatrossen und Pelikanen. Wir kamen auch an einer Austernkolonie vorbei, wobei uns frische Austern angeboten wurden und erklärt wurde, wie die Austern gezüchtet werden.

Ein Schrotthaufen, verwendet um Muscheln zu sortieren

Dann war der ganze Spaß auch bereits wieder vorbei. Wir machten uns mit einem Umweg in Richtug Autogarage, um einen neuen Reifen zu erhalten, wieder auf nach Swakopmund. Dort wurden wir bereits von unserem Guide erwartet, welcher uns in die Wüste führte. Vorbei an der stetig wechselnden Landschaft ging es hin zu einem wunderschönen, geschützten Platz.

Wüste

Dort wurde alles abgeladen und ein Tee getrunken. Anschliessend machten wir uns mit nur wenig Gepäck auf, den Sonnenuntergang zu geniessen. Ein Sonnenuntergang und der anschliessende Sternenhimmel in der Wüste ist einfach nur traumhauft. Eine minimale Lichtverschmutzung macht eine Nacht in der Wüste zum unvergesslichen Erlebniss. Die immer dünkler werdende Mondlandschaft und beim im Schlafsack auf dem Rückenliegen, um die Sterne zu zählen, lässt das Herz schnellerschlagen. Einfach nur Toll!

Die Mondlandschaft

Leider geht es bereits Morgen wieder aus der Wüste heraus zurück in die Stadt. Also jetzt besonders geniessen und alles aufsaugen.

Fotos geschossen: 721

Sämtliche Bilder der Namibiareise sind unter mediagoblin.aurka.com zu finden.

Die weiteren Tagesberichte gibt es unter dem Tag Namibia.