30.10.2014

Einmal kurz vegane Rösti herstellen

Nachdem ich hier vor gut einem Monat aus einer Laune heraus dokumentiert habe, wie ein veganes Kokoknusscurry mit Reis und Tofu herstellt kommt nun bereits das nächste Gericht. Es gab Rösti.

Das Menu

Wie bereits letztes Mal wird auf Vorspeise und Nachtisch verzichtet. Das macht echt nur Spaß, wenn man nicht alleine kocht oder zumindest nicht allene das Essen zu sich nimmt.

Auf dem Speiseplan stand Rösti

Sollte nicht ganz klar sein, was eine Rösti sein soll, dann hilft Wikipedia

Die Rösti ist eine Kartoffel-Spezialität der Deutschschweizer Küche. Die schweizerdeutsche Aussprache lautet [ˈrøːʃti] («Rööschti» – also mit langem «ö» sowie «sch» statt «s»); statt «Rösti» ist deshalb vereinzelt auch die Schreibweise «Röschti» zu finden. Das lange «ö» gilt auch in der schweizerhochdeutschen Aussprache ([ˈrøːsti]), wogegen in Deutschland der Stammvokal kurz ausgesprochen wird ([ˈrœsti]).

Benötigte Zutaten:

  • Kartoffeln (festkochende, ich mag Amandine am liebsten)
  • Gewürze die man mag
  • Kichererbsenmehl (bekomme ich hier in einem türkischen Lebensmittelladen um die Ecke; oder halt irgend ein anderes Mehl)
  • Soyasauce (äusserst optimal)
  • Olivenöl

(bezüglich würzen und den Zutaten ist es so eine Sache. Grundsätzlich kann alles durch andere Produkte ersetzt werden. Bei Gewürzen, Soyasauce, etc ist die Zusammenstellung eigentlich komplett egal. Einfach die Dinge nehmen, die man mag. Egal ob scharf, mild oder was weiss ich)

Die Produktion einer Rösti ist ziemlich simpel und benötigt nicht allzu viel Zeit.

Als Erstes müssen die Kartoffeln geschält werden und dann mit einer groben Raffel in eine Schüßel geraffelt werden.

Kartoffeln raffeln

Nun alle anderen Zutaten den zerkleinerten Karfollen beigeben. Bei mir war dies:

  • SambalÖlek
  • Ein wenig Chilli
  • Soyasauce
  • Kichererbsenmehl (die Kartoffeln geben zu viel Flüssigkeit ab. Das Mehl bindet diese optimal und gibt zusätzlich eine weitere Geschmacksnote)
  • Ein wenig Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
  • Kurkuma

Alles Zutaten in die Schüssel

Nun alles einmal gut durchrühren, eine Bratpfanne bereitstellen und die ganze Masse gleichmäßig in der Bratpfanne verteilen. Die Bratpfanne kann nun stark erhitzt werden. Hier ist vorsicht geboten, denn es soll eine schöne 'Kruste' entstehen, aber halt nicht verbrennen. Am einfachsten erhitzen bis sich kleinere Blasen bilden und/oder die Pfanne gut heiss ist. Die Masse während des Vorgangs in Ruhe lassen.

Die erste Seite anbraten

Nach fünf bis zehn Minuten will die Rösti nun noch auf der anderen Seite angebraten werden. Um das Wendemanöver möglichst einfach zu gestalten, nimmt man am einfachsten einen großen Teller und legt diesen über die Bratpfanne. Dann eine Hand da drauf und die Brafpfanne umdrehen. Die untere Seite sollte dann in etwa so aussehen:

Die erste Seite ist fertig

Nun die Rösti mit der noch nicht angebratenen Seite nach unten in die Bratpfanne zurücklegen und noch einmal fünf bis zehn Minuten warten. Und dann ist es bereits so weit. Die Rösti ist fertig zum servieren.

Fertig gekocht

(Wer alleine is(s)t, gibt auch nicht viel auf schönes Anrichten...)

Mehr Bilder zu meinem Geköche gibt es unter mediagoblin.aurka.com

Vielleicht blogge ich in Zukunft des öfteren über das Zubereiten von Mahlzeiten; hab sogar bereits eine neue Kategorie erstellt...